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Die Entkalkungsanlage

Sauberes und gutes Trinkwasser ist für unseren Körper und unser Wohlbefinden lebenswichtig. In Deutschland werden zu Recht hohe Anforderungen an das Trinkwasser gestellt.

Kalkhaltiges Wasser ist ein Ärgernis in so manchen Regionen der Bundesrepublik. AusrufezeichenEs hinterlässt Flecken in Waschbecken und Spülen, manchmal sogar auf der Kleidung. Kleinere und größere Haushaltsgeräte wie Kaffeemaschinen und Waschmaschinen haben bei stark kalkhaltigem Wasser eine geringere Lebensdauer, wenn sie nicht regelmäßig entkalkt werden. In diesem Fall hilft eine Wasserentkalkungsanlage, die man in unterschiedlichen Variationen auf dem Markt findet.

Wir haben hier für Sie eine Fülle an Informationen rund um das Thema Entkalkungsanlagen zusammengestellt.


Unsere Favoriten 2017

Wir haben für Sie die besten Geräte auf dem Markt einer genauen Prüfung unterzogen. Hier ist unsere Favoritenliste 2017:

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Wasserenthärter Weichwasseranlage Wasserenthärter Wasseraufbereitungsanlage
Modell Aqmos BM-1 WaveBWT AQA perla IIAquintos Top-Line MKC 32Aquintos Top-Line MKC 60
Preis

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Produktabmessungen22,5 x 44 x 64 cm890 x 500 x 520 mm330 x 220 x 230 mm50 x 32 x 112 cm
Artikelgewicht17 Kgk.A.20 Kg28 Kg
Einsatzbereich1-3 Personenfür 1-4 WohneinheitenEinfamilienhäuser, GastronomieEinfamilienhäuser, Gastronomie
Leistungsaufnahme max.3 Watt2,6 Watt2 Watt3 Watt
Nennkapazität10°dH bis zu 3.200 Liter2 x 1,1 (2 x 7) mol (m3 x°dH)max. 3200 Liter bei 10 °dH10°dH bis zu 6.000 Liter
Betriebsdruck min./max.2,0 / 6,0 bar2,0 / 8,0 bar1,4 / 8,6 bar1,4 / 8,6 bar
Nenndurchfluss1,0 m³/h3,6 m³/h1 m³/h0,6 m³/h
Regenerationszeit40 Minuten17 min12 Min20 Minuten
Salzverbrauch pro Regener.1,28 kg0,25 Kg1,3 Kg2,4 Kg
SteuerventilBNT 85 VentilAQA Safe VentilClack WS1CI-
Display
Preis

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Was genau ist eine Entkalkungsanlage?

Eine Wasserenthärtungsanlage oder auch Wasserentkalkungsanlage ist ein technisches Gerät, das den Kalkgehalt des Trinkwassers in Ihrem Haus bzw. in Ihrer Wohnung reduziert. Die Aufgabe der Entkalkungsanlage liegt nicht darin, die Qualität des Trinkwassers an sich zu verbessern, wie oftmals fälschlicherweise angenommen wird.

Da stark kalkhaltiges Wasser sanitäre Anlagen, Wasserleitungen und Haushaltsgeräte belastet und Kleidungsstücken schaden kann, ist die Anschaffung einer Wasserenthärtungsanlage sinnvoll.

Der in Deutschland empfohlene Härtegrad für Wasser liegt bei 7° dH (Grad deutscher Härte). Oft wird allerdings ein deutlich höherer Grad gemessen.

Eine solche Anlage arbeitet mit einem sogenannten Ionenaustauschverfahren, welches das Magnesium und Kalzium im Wasser reduziert. Beide bestimmen den Härtegrad im Trinkwasser.

Heutzutage gibt es viele verschiedene Angebote für eine Entkalkungsanlage. Die Produkte unterscheiden sich in der Ausstattung, technischer Qualität, Größe und – nicht zu unterschätzen – im Salzverbrauch. Wasserenthärtungsanlagen bekommt man für den Einpersonenhaushalt ebenso wie für die Großfamilie.


Wie arbeitet eine Wasserentkalkungsanlage?

Aufbau und Funktion

Eine Wasserenthärtungsanlage besteht zunächst aus einem größeren Tank, in dem sich eine Säule oder eine Kugel mit einem Kerngehäuse aus Harz befindet. Das Leitungswasser wird im Behälter der Entkalkungsanlage durch die Säule bzw. Kugel geleitet und dort enthärtet. Die Säule oder die Kugel sind der Ionenaustauscher der Wasserenthärtungsanlage. Durch chemische Prozesse werden dabei hauptsächlich Magnesium und Kalzium entfernt. Danach sammelt sich das entkalkte Wasser wieder im Tank, von wo aus es in den Wasserkreislauf des Haushalts gelangt.

Die Entkalkungsanlage führt dem Haushaltswasser bei diesem Prozess gleichzeitig wichtige Mineralien zu: Natrium und Kalium. Das Regeneriersalz muss von außen regelmäßig wieder aufgefüllt werden.

Die Wasseraufbereitungsanlage besitzt eine nutzerfreundliche Steuereinheit, über die Sie die Entkalkungsanlage bedienen können. Sind mehrere Wasserfilter eingesetzt, sind diese üblicherweise mit jeweils eigenen Displays verbunden. Hierüber kann beispielsweise der Wasserverbrauch über einen Zeitraum von bis zu sechs Tagen überprüft werden.

Härtegrad und Regenerationszeit

Die Weichwasseranlage speichert die Einstellungen, die Sie für den Härtegrad und Stoppuhrdie Regenerationszeit eingegeben haben. Nach diesen beiden Eckdaten berechnet sich die Leistung der Entkalkungsanlage. Eine Wasserenthärtungsanlage benötigt eine regelmäßige Regeneration, während der auch das Harz in der Säule bzw. Kugel ausgetauscht und erneuert werden kann. Eine solche Erneuerung wird üblicherweise alle drei bis sieben Tage vorgenommen. Dies ist abhängig vom individuellen Wasserverbrauch und dem Härtegrad des Wassers. Auch das Regeneriersalz muss regelmäßig aufgefüllt werden.

Da der Wasserverbrauch des Haushalts während der Regenerationsphase grundsätzlich so gering wie möglich sein sollte, hat es sich bewährt, die Regeneration in die Nachtstunden zu verlegen. Die Dauer der Phase selbst hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.

In der Regel benötigt eine Entkalkungsanlage etwa 15 bis 50 Minuten für die Regeneration.

In dieser Zeit sollten Sie dann weder ein Bad nehmen noch die Waschmaschine einschalten.

Pflege der Entkalkungsanlage

Die Weichwasseranlage ist ein äußerst robustes Gerät. Die Qualität der verarbeiteten Materialien ermöglichen der Anlage wie auch dem Ionenaustauscher eine durchschnittliche Lebensdauer von 25 Jahren. Das Gerät muss dabei nicht einmal gewartet werden.

Dennoch gibt es einige Punkte zu beachten. Das Regeneriersalz muss regelmäßig kontrolliert und aufgefüllt werden. Bei technischen Problemen sollten zunächst alle mechanischen Teile auf ihre Funktionstüchtigkeit hin untersucht werden. Auch der Ionenaustauscher könnte Auslöser eines möglichen Problems sein.

Bei einem Stromausfall ist es wahrscheinlich, dass die Weichwasseranlage nicht mehr auf die vorher gespeicherten Einstellungen zugreifen kann. In diesem Fall sollten beispielsweise der Härtegrad und der Wasserverbrauch rasch wieder an der Steuereinheit eingegeben werden, damit die Entkalkungsanlage einwandfrei funktioniert.

Behalten Sie den Wasserverbrauch immer im Blick, um außergewöhnliche Schwankungen rasch erkennen zu können. Wenn Sie nötige Anpassungen zügig vornehmen, lässt sich die erforderliche Regenerationszeit sinnvoll steuern und die benötigte Menge von Regeneriersalz besser planen.


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Wie unterscheiden sich die verschiedenen Modelle einer Weichwasseranlage?

Die Technik der Entkalkungsanlage oder auch Wasserenthärtungsanlage ist in den letzten Jahren stark fortgeschritten. Der Markt hat immer neuere Modelle mit immer besseren Ausstattungen hervorgebracht. Dennoch sind die Unterscheidungsmerkmale von einer Machart zur anderen nicht gravierend. So weisen die Geräte, die für private Haushalte angeboten werden, üblicherweise denselben Grundaufbau auf.

ZahnradGenerell basiert eine Weichwasseranlage auf dem Ionenaustauschverfahren. Dabei werden die im Gebrauchswasser enthaltenen Magnesium- und Kalziumionen an das sogenannte Tauscherharz in der Entkalkungsanlage gebunden und gegen Natriumionen ausgetauscht. Ist das Tauscherharz nach mehrmaligem Gebrauch gesättigt, wird es durch Hinzufügen von Regeneriersalz erneuert.

Ein gravierender und gleichzeitig kostenintensiver Unterschied zwischen den Modellen liegt im Verbrauch von Regeneriersalz. Sparsame, moderne Geräte haben also durchaus eine Langzeitwirkung auf Ihren Geldbeutel. Neben den Geräten, die fest installiert werden, gibt es auch mobile für die leichte Anbringung dort, wo Sie die Entkalkungsanlage brauchen. Eine mengengesteuerte Weichwasseranlage führt eine Regeneration selbsttätig dann durch, wenn diese nötig ist. Auch dies führt zu einem sparsameren Verbrauch von Regeneriersalz.

Elektronisch oder magnetisch arbeitende Entsalzungsanlagen haben sich dagegen nicht bewährt.


Welche Vorteile bringt eine Wasserentkalkungsanlage?

Neben dem deutlich weicheren Wasser bietet eine Wasserentkalkungsanlage vielfältige Pluspunkte. Auf längere Sicht tragen die Geräte zu Kosteneinsparungen bei und erleichtern Ihnen häusliche Arbeiten. Nicht nur in Privathaushalten – vom Single bis hin zur Großfamilie – leistet eine Entkalkungsanlage gute Dienste. Da es für die Weichwasseranlage die unterschiedlichsten Größenordnungen gibt, ist ein solches Gerät auch bestens für Gewerbebetriebe geeignet, beispielsweise für die Gastronomie.

Hier sind alle Vorteile auf einen Blick:

  • Gerade bei einem hohen Härtegrad des Wassers bietet eine effektive Wasserentkalkungsanlage großes Potenzial für Kostenersparnisse. Wenn Sie mit dem Gerät beispielsweise den Kalkgehalt Ihres Wassers von Stufe 4 auf Stufe 1 reduzieren können, sparen Sie im Schnitt rund 75 Euro pro Jahr und Person. Bei einer üblichen Nutzungsdauer der Entkalkungsanlage von 25 Jahren kommen so deutliche Kosteneinsparungen zustande.
  • Durch geringere Kalkablagerungen schützen Sie Ihre Wasserleitungen und reduzieren so notwendige Reparaturen durch einen Fachmann und kostspielige Neuanschaffungen. Dasselbe gilt auch für Haushaltsgeräte wie Kaffeemaschinen und Waschmaschinen, deren Lebensdauer durch eine Weichwasseranlage deutlich verlängert werden kann.
  • Eine Entkalkungsanlage hilft Ihnen, Energie zu sparen. Verkalkungen an Geräten wie Durchlauferhitzer führen zu einer Wärmesperre. Der abgelagerte Kalk wirkt wie eine Isolierung, was wiederum zu einem erhöhten Energieverbrauch führt. Bereits wenige Millimeter Kalk können den Verbrauch um zehn bis 15 Prozent erhöhen.
  • Eine Weichwasseranlage erleichtert die häusliche Reinigung von Oberflächen, die mit Wasser in Berührung kommen. Unansehnliche Kalkflecken auf Armaturen, sanitären Anlagen und Küchenspülen gehören mit einer Entkalkungsanlage bald der Vergangenheit an. Gleichzeitig benötigen Sie weniger Reinigungs- und Waschmittel.
  • Die tägliche Körperpflege ist mit weichem Wasser deutlich angenehmer. Haut und Haare lassen sich leichter reinigen und es kommt zu weniger Hautirritationen bei empfindlichen Menschen und zarter Kinderhaut. Auch unsere Kleidung wird durch entkalktes Wasser geschont. Sie bleibt länger weich und angenehm zu tragen, ihre Lebensdauer wird verlängert.
  • Eine Weichwasseranlage erhöht die Qualität des Wassers. Speisen, die mit Wasser gekocht werden, wie Kartoffeln und Gemüse oder Heißgetränke wie Kaffee und Tee können in weichem Wasser ihre Aromastoffe wesentlich besser zur Geltung bringen. Sie werden den Unterschied im Geschmack merken. Daher ist eine Wasserenthärtungsanlage auch eine sinnvolle Anschaffung für einen Gastronomiebetrieb.

Wie haben wir die Geräte verglichen?

Bei der Entscheidung bezüglich unserer Favoriten unter den Wasserenthärtungsanlagen haben wir verschiedene Aspekte unter die Lupe genommen. Neben der Ausstattung haben wir uns die jeweilige Technik und natürlich auch das verwendete Material und dessen Verarbeitung angesehen, um mögliche Schwachstellen erkennen zu können.

Da die Kostenfrage – nicht nur der Preis des Geräts selbst, sondern auch die Folgekosten – für jeden Endnutzer eine wichtige Rolle spielt, haben wir neben den Anschaffungskosten insbesondere auch den Verbrauch von Regeneriersalz und die Behältergröße in der Wasserenthärtungsanlage betrachtet. Die von uns getesteten Geräte fassen Füllmengen zwischen 11 und 50 kg Regeneriersalz.

Ebenso haben wir die Einfachheit der Inbetriebnahme durch den Endverbraucher geprüft. Zwar verwenden die meisten Hersteller ähnliche Systeme bei ihrer Entkalkungsanlage, aber Aufbau und Installation sind nicht immer im gleichen Maße nutzerfreundlich.

Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Wahl der richtigen Weichwasseranlage ist die Anschlussnennweite, die in Zoll bemessen wird. Die meisten Geräte haben Ein-Zoll-Rohre, wenige sind dagegen mit Rohrdurchmessern von zwei Zoll oder 1,5 Zoll ausgestattet. Ausschlaggebend sollte der Wasseranschluss in Ihrem Haus sein.

Zum Schluss haben wir noch das Preis-Leistungs-Verhältnis der einzelnen Anlagen genauer unter die Lupe genommen. Markenhersteller verlangen meist höhere Kaufpreise als unbekanntere Produzenten. Doch sollte hinter einem hohen Preis auch eine entsprechend hohe Qualität stehen. Auch haben wir Prüfsiegel wie DVGW und die Einhaltung europäischer Umweltstandards etc. bei den Tests betrachtet.

Kurzgefasst lässt sich sagen, dass unser Testsieger Aqa Perla II von BWT auch gleichzeitig das teuerste Gerät ist. Die Wasserenthärtungsanlage BM-1 Wave von Aqmos auf Platz 5 dagegen kostet nur ein Viertel soviel.


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Welches sind die führenden Hersteller in Sachen Entkalkungsanlage?

Der Markt rund um die Weichwasseranlage ist heiß umkämpft. Es gibt jedoch ein paar wenige Hersteller, die sich durch Qualität und Funktionalität Plätze auf den vorderen Rängen sichern konnten.

BWT ist in Europa die ungeschlagene Nummer 1 in Bezug auf Wassertechnologie. Die Firma wurde 1990 gegründet und entwickelt seither umweltfreundliche und ökonomische Produkte zur Wasseraufbereitung. Durch innovative Technologien und einen hohen Qualitätsstandard hat sich BWT international einen hervorragenden Ruf erarbeitet.

Filtrasoft steht für die Wasserenthärtungsanlage von solider Qualität. Die bekannte Marke bietet vom günstigen Basis-Wasserenthärter bis hin zur hochwertigen Duplex-Anlage für Großverbraucher Geräte in jeder Preis- und Qualitätsklasse. Eine Entkalkungsanlage von Filtrasoft verfügt über beste Ausstattungsmerkmale und technische Finessen.

Aquintos hat sich auf Wasserfiltration spezialisiert und sich in diesem Gebiet durch hohe Qualitätsstandards einen Namen gemacht. Mit Sitz am Niederrhein bleibt das deutsche Unternehmen seinen Wurzeln treu und steuert von dort seinen bundesweiten Vertrieb. Aquintos bietet neben den Anlagen auch Zubehör und Ersatzteile.

Grünbeck hat sich auf dem Markt als zuverlässiger und qualitätsbewusster Hersteller von Wasserenthärtungsanlagen etabliert. Mit dem Ziel, die Wasserqualität in Privathaushalten und im Gewerbe entscheidend zu verbessern, macht Grünbeck auch immer wieder durch pfiffige Innovationen auf sich aufmerksam.


Worauf sollte ich beim Erwerb einer Entkalkungsanlage achten?

Eine Wasserenthärtungsanlage hat im Schnitt eine Lebensdauer von 25 Jahren. Daher sollten Sie beim Kauf nichts überstürzen. Informieren Sie sich in Ruhe und überlegen Sie sich, welche Kriterien für Sie ausschlaggebend sind – abhängig von Ihrer persönlichen Situation.
Mit unserer Checkliste sind Sie diesem Ziel schon einen guten Schritt näher:

  • Wie viele Personen leben in Ihrem Haushalt? Von der Anzahl der Nutzer ist die Kapazität abhängig, die eine Weichwasseranlage mitbringen sollte. Die auf dem Markt angebotenen Wasserenthärtungsanlagen gibt es für den Ein-Personen-Haushalt bis hin zum Gerät für die Großfamilie und Mehrfamilienhäuser. Je höher der durchschnittliche Wasserverbrauch ausfällt, desto größer sollte die Entkalkungsanlage sein.
  • Wie viel Geld wollen Sie für die Anlage ausgeben? Hochpreisige Modelle wie BWT Aquasmart oder JUDO i-soft plus reißen natürlich ein größeres Loch in die Haushaltskasse als günstigere Geräte wie Water2buy 800 oder SF 60 Fleck 5600 SXT. Bedenken Sie bei Ihrer Investition auch den steigenden Stromverbrauch.
  • Haben Sie an die Nebenkosten gedacht? Ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor ist das Regeneriersalz. Achten Sie also auf den angegebenen Verbrauch und werfen Sie auch einen Blick auf die Füllmenge des Salzbehälters. Je größer das Volumen, desto seltener müssen Sie nachfüllen. Eine sparsame Entkalkungsanlage verbraucht pro Regeneration weniger als ein Kilogramm Salz, während andere Geräte auf über zwei Kilogramm kommen.
  • Welche Spezifikationen sollte die Entkalkungsanlage mitbringen? Achten Sie auf die einschlägigen Prüfzeichen für geltende Normen. Stellen Sie sicher, dass der Zollnennwert Ihres Wasseranschlusses mit dem des Geräts harmoniert. Bevorzugen Sie Geräte mit nutzerfreundlicher Handhabung, automatischer Regeneration und geringer Lautstärke. Prüfen Sie den vorhandenen Platz in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung und wählen Sie auch danach die Größe Ihrer Entkalkungsanlage.
  • Sind Sie technisch begabt oder eher Laie? Im ersten Fall werden Sie sich für die Geräte begeistern, die Ihnen eine Fülle von Möglichkeiten für die Einstellung am Touchscreen oder per App bieten. Im zweiten Fall sollten Sie eine Anlage wählen, die einfach in der Installation und Handhabung ist. Eine moderne Wasserenthärtungsanlage ist allerdings meist so konzipiert, dass sie leicht zu bedienen ist und ohne große Fachkenntnisse in Betrieb genommen werden kann.

Wo sollte ich meine Entkalkungsanlage kaufen?

Sie haben sich für den Kauf einer Wasserenthärtungsanlage entschieden? Dann sehen Sie sich zunächst einer schier endlosen Auswahl gegenüber. Wenn Sie unsere Checkliste für sich beantwortet und unsere Tipps beherzigt haben, wissen Sie nun zumindest, in welche Richtung Sie gehen möchten. Dennoch ist die Fülle der zur Verfügung stehenden Modelle enorm.

Der Fachhändler vor Ort bietet den Vorteil, dass er Sie von Angesicht zu Angesicht beraten und Ihnen das passende Modell empfehlen kann. Auch ist er in der Lage, Ihnen die Installation und die Bedienung der Weichwasseranlage an seinen Ausstellungstücken zu demonstrieren – wenn er denn genau das von Ihnen bevorzugte Gerät im Laden hat. Seine Auswahl kann natürlich nur eingeschränkt sein. Dennoch fühlen sich viele unsichere Verbraucher beim Gespräch mit dem Fachmann wohler, als wenn sie beim Kauf auf sich alleine gestellt sind.

Allerdings warten die Internet-Händler inzwischen auch mit vielfältigen Möglichkeiten einer ausführlichen Information für die Käufer auf. Nutzerfreundliche, ausführliche Beschreibungen der Gerätemerkmale lassen sich zu jeder Tages- und Nachtzeit genau studieren. Außerdem bieten viele Online-Shops dem Verbraucher telefonische Beratungs-Hotlines oder Live-Chats an, die oft auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten des lokalen Fachhandels zur Verfügung stehen.

Das ausgesprochen umfangreiche Angebot an Wasserenthärtungsanlagen im Internet bedeutet für den Käufer vornehmlich eines: günstige Preise und satte Rabatte wegen des hohen Wettbewerbsdrucks.

Sonderangebote sind an der Tagesordnung, da sich die Internet-Händler mit regelmäßigen Marketingaktionen die Gunst der Endverbraucher sichern wollen. Preisvergleiche auf Knopfdruck machen es Ihnen leicht, Ihren Favoriten zum besten Preis zu kaufen.


Was Sie sonst noch über Wasserenthärtungsanlagen wissen sollten

Der Ursprung der Entkalkungsanlage

Wasser ist lebenswichtig, sauberes Trinkwasser in vielen Teilen der Erde auch heute noch immer keine Selbstverständlichkeit. Schon früh erkannte der Mensch, dass verunreinigtes Wasser dem Körper großen Schaden zufügen kann. Und so begann die Geschichte der Wasseraufbereitung. Vor allem die Verbesserung der Wasserqualität stand von Anfang an im Vordergrund: das Entfernen von schädlichen Stoffen und das Hinzufügen nützlicher Elemente wie Mineralien.

Bereits im 17. Jahrhundert gab es erste – allerdings vergebliche – Versuche, Meerwasser durch einen Sandfilter zu entsalzen. Doch Anfang des 19. Jahrhunderts gelang dem Besitzer einer schottischen Bleicherei die nachweisliche Reinigung von Wasser durch einen Sandfilter. Die Methode wurde erfolgreich weiterentwickelt, sodass rund 30 Jahre später die ersten Haushalte eines Londoner Viertels mit sauberem Trinkwasser versorgt werden konnten. Schließlich wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts noch die desinfizierende Wirkung von Chlor auf Wasser entdeckt.

Was es mit hartem und weichem Wasser auf sich hat

In der angewandten Chemie – und auch bei Gebrauchswasser – spricht man von hartem Wasser, wenn der Anteil an Magnesium- und Kalziumionen relativ hoch ist. Dann kann sichWasser auch sogenanntes Kalziumkarbonat bilden, besser bekannt als Kalk. Es setzt sich an Armaturen,
Haushaltsgeräten und sanitären Anlagen ab und kann sich negativ auf den Geschmack von Gekochtem auswirken.

Wir sprechen von weichem Wasser, wenn sein Wert 8,4° dH (Grad deutscher Härte) nicht übersteigt und von hartem Wasser bei über 14° dH. Der empfohlene Wert liegt bei 7° dH. Meistens ist Wasser auf dem Land weicher als in Städten. Doch gibt es auch hier große Unterschiede. So weist Berlin einen Härtegrad von bis zu 18° dH auf, während das Wasser in Bremen mit 5° dH fast zu weich ist.

Das Ausspülen von Shampoo aus den Haaren wird durch zu weiches Wasser zum Beispiel deutlich erschwert.

Besonders in Gegenden mit hartem Wasser empfiehlt sich das regelmäßige Entkalken von Haushaltsgeräten wie Kaffeemaschinen und Wasserkocher. Dazu eignen sich handelsübliche Produkte, die einfach anzuwenden sind und gute Ergebnisse liefern. Denken Sie jedoch unbedingt daran, die Geräte danach mehrfach mit klarem Wasser auszuspülen. In den Wasserenthärtungsanlagen für Haushalte sorgen Tauscherharz und Regeneriersalz für enthärtetes Wasser im ganzen Haus.

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So haben Sie lange Freude an Ihrer Entkalkungsanlage

Die regelmäßige Reinigung Ihrer Weichwasseranlage ist das A und O für eine lange Lebensdauer des Geräts. Bei guter Pflege liefert es Ihnen im Schnitt 25 Jahre lang enthärtetes Wasser für Ihren Haushalt. Die modernen, robusten Geräte sind wartungsarm konzipiert, sodass Sie diesbezüglich nur kaum spürbare Nebenkosten erwarten müssen.

Wichtig ist jedoch das regelmäßige Nachfüllen des Salzbehälters. Das Regeneriersalz sorgt für den runden Lauf der Anlage. Wir empfehlen leicht lösliches Salz, das beim Verdunsten nicht zur Bildung von Salzkristallen neigt. Diese wiederum könnten den Tank mit der Zeit verstopfen. Spätestens dann ist eine gründliche Reinigung Ihrer Wasserentkalkungsanlage nötig.

Unter Umständen könnten mechanische Teile des Geräts defekt werden und müssten dann ausgetauscht werden. Auch der Ionenaustauscher selbst muss eventuell im Laufe der Zeit ersetzt werden.

Konsequente Pflege und gründliche Reinigung werden Ihre Anlage jedoch zu einem zuverlässigen Begleiter über Jahrzehnte machen.


Sinnvolles Zubehör für Wasserenthärtungsanlagen

Das wichtigste Zubehör für Ihre Wasseraufbereitungsanlage ist das Regeneriersalz. Es muss regelmäßig nachgefüllt werden. Das Salz wird von vielen Herstellern angeboten, auch in Tablettenform. Wählen Sie bevorzugt ein leicht lösliches Salz. Auch den Behälter können Sie nachkaufen.

Die meisten Hersteller bieten zu ihren Anlagen auch spezielle Montagesets an, die die Installation des Geräts vereinfachen. Erkundigen Sie sich auch nach Panzerschläuchen für eine höhere Sicherheit und nach praktischen Filtern mit Druckminderer.

Um den Härtegrad Ihres Wassers vor der Anschaffung einer Entkalkungsanlage zu messen, können Sie sich der sogenannten Titration bedienen. Mit diesem Verfahren wird der Anteil von Magnesium- und Kalziumionen im Wasser gemessen. Dazu wird Wasser mit einer Titrierlösung in ein Prüfröhrchen gegeben. Anhand des entstehenden Farbverlaufs von Rot nach Grün lässt sich der Härtegrad des Wassers in °dH ablesen.

Weniger komplex ist die Verwendung von Teststreifen. Diese Methode zur Bestimmung des Härtegrads Ihres Haushaltswassers ist sehr simpel.

Die speziellen Teststreifen bekommen Sie im Handel, aber auch in der Apotheke. Der Streifen wird einfach in das kalte Wasser getaucht und nach einer gewissen Zeit zeigt sich eine Verfärbung. Die Ausdehnung des Farbverlaufs auf dem Teststreifen ist der Indikator für die Wasserhärte. In je mehr Bereiche der Teststreifen unterteilt ist, desto genauer kann der Grad bestimmt werden.


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